Ein Website-Relaunch ist eines der riskantesten Digitalprojekte: Falsch gemacht, verlieren Sie Rankings, Traffic und Anfragen. Richtig gemacht, wird die neue Seite zum stärksten Vertriebskanal. Diese Checkliste hilft, nichts zu vergessen.
Vor dem Relaunch
- 1. Bestandsaufnahme: Welche Seiten haben Rankings und Traffic? Diese dürfen beim Relaunch nicht verloren gehen. Nutzen Sie Google Search Console und Analytics.
- 2. Redirect-Plan: Jede alte URL muss auf die neue Version weiterleiten (301-Redirect). Vergessen Sie das, verlieren Sie Ihre gesamte SEO-Historie.
- 3. Content-Audit: Welche Inhalte sind veraltet? Welche performen gut? Übernehmen Sie nur, was Mehrwert liefert.
- 4. Zielsetzung definieren: Was soll die neue Website besser machen? Mehr Anfragen? Bessere Nutzerführung? Ohne klare Ziele wird ein Relaunch zum Designprojekt ohne Wirkung.
Während der Umsetzung
- 5. Mobile First: Über 60% der B2B-Recherche passiert auf dem Smartphone. Testen Sie jede Seite mobil, bevor Sie Desktop optimieren.
- 6. PageSpeed-Budget: Definieren Sie eine maximale Ladezeit (unter 2 Sekunden) und testen Sie bei jeder Entwicklungsiteration.
- 7. Tracking einrichten: Google Analytics, Search Console, Conversion-Tracking — alles muss VOR dem Launch stehen, nicht danach.
- 8. Staging-Umgebung: Testen Sie auf einer separaten Umgebung. Nie direkt auf der Live-Seite entwickeln.
Nach dem Go-Live
- 9. Monitoring: Überwachen Sie Rankings, Traffic und Conversion-Raten in den ersten 90 Tagen engmaschig. Reagieren Sie sofort auf Einbrüche.
- 10. 404-Check: Prüfen Sie regelmäßig auf tote Links. Jeder 404-Fehler kostet potenziell einen Lead.
Fazit: Ein Relaunch ist kein Designprojekt — es ist ein strategisches Unterfangen. Wer systematisch vorgeht, minimiert Risiken und maximiert den ROI der neuen Plattform.